Wühlen im Schlamm der gegenwärtigen Vergangenheit
Niedlich! Nie-dlich!! NIE-DLICH!!! So, das war schon mal vorab die übliche Portion 'niedlich' pro Schlammpeitziger-Artikel. Dann kann ich mich jetzt ja wohl einer weniger festgelegten Auseinandersetzung mit der Musik von Jo Zimmermann, wie sich Schlammpeitziger bürgerlich nennt, widmen. Denn er...
Lesen »Workshop
Mit ihrer neuen Platte entziehen sich Workshop wieder geschickt einer Schublade – indem sie gleich ganz viele anbieten: Folk, elektronische Musik und Art-'Rock' zum Beispiel. Aus der Schublade ihres Labels Ladomat sind sie jetzt allerdings komplett herausgefallen, um bei Sonig, ihrem neuen Label, auch nicht recht ins Programm zu passen.
Lesen »'Beatnick Music From Mars'
Wer wollte, konnte 1995 in der von der Berlinischen Galerie im Martin-Gropius-Bau gezeigten Ausstellung Berlin-Moskau in einer Flut von Bildern und Objekten ein Instrument entdecken, das bis dahin nur einigen wenigen Musikenthusiasten geläufig war: das Theremin. Fast dreißig Jahre zuvor war es zum ersten Mal im Bereich der Popmusik eingesetzt worden, als die Beach Boys mit Hilfe dieses Geräts ihrem Song 'Good Vibrations' einige äußerst bizarre Klänge beimischten, die man bis dahin aus den Horrorfilmen der 50er und 60er Jahre kannte.
Lesen »Wissenschaft für Männerspleene
Ist es möglich, diese CD einzulegen und nicht an Sleater-Kinney zu denken? Oder an Courtney Love und Hole. Assoziationen in dieser Richtung lassen sich nicht unterdrücken und sind wohl auch von Parole Trixi intendiert. Schon nach dem zweiten Song der CD hat man die Stimme von Sandra Grether so sehr im Ohr, daß man sie nicht mehr vergißt. Und das nicht etwa,...
Lesen »Kante
Auf die zweite LP der Hamburger Band Kante mußte man lange warten. Unter anderem, weil deren Mitglieder in diverse andere Bands – z.B. Blumfeld und Laub – involviert sind. Doch mit Zweilicht liefern sie Popmusik, auf die zu warten lohnt.
Lesen »Lahme Härte
Mutter-Glück hoch 2: Am 24. Oktober lud die von der 'Szene Hamburg' als Ausnahmeband apostrophierte Berliner Gruppe Mutter zum Konzert ins Maria am Ostbahnhof, um ihre neue CD im Rahmen einer Releaseparty vorzustellen. Gleichzeitig war dies ein Anlaß zur Feier des 15jährigen Bestehens dieser Band.
Lesen »Carsten Jost
Carsten Jost (Projektname!) aka Dave (Privatperson!) balanciert mit seinem Album 'You Dont Need A Weatherman To Know Which Way The Wind Blows' zwischen düster-elegantem Clubsound und politisch-revolutionärem Anliegen. Ob Widerstand in Clubkultur ein Widerspruch ist, beantwortet er im O-Ton.
Lesen »PeterLicht
Wer, bitte schön, ist PeterLicht? Ganz einfach: PeterLicht ist Meinrad Jungblut! Und Meinrad Jungblut ist der mit dem Sonnendeck! Kramt nur mal in Euren Erinnerungen an den letzten Sommer, da findet sich bestimmt ein Eintrag unter 'S’. Sein uns durch diesen letzten Sommer begleitender Electropop-Hit begrüßt uns auch jetzt noch auf diversen Anrufbeantwortern. In den Wintermonaten klang die Nachricht 'wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck’ allerdings nicht gerade glaubwürdig. Jetzt, da wir ihr dank Sommer wieder glauben schenken können, kommt das Sonnendeck erneut über uns und wird ein großer Hit! Muß!
Lesen »Roots Manuva
Roots Manuva hat 1999 mit seinem Debut-Album 'Brand New Second Hand’ nicht nur das Ninja Tune Sublabel Big Dada groß auf der Hip Hop-Landkarte markiert, sondern auch UK-Hip Hop wieder in’s Gespräch gebracht. Der war nach dem Ende von typisch britischen Fusionen von Shut Up And Dance (Hip Hop plus Breakbeat-Rave) oder der London Posse (Hip Hop plus Ragga) und zunehmend langweiligem Hardcore ziemlich lange in Vergessenheit geraten.
Lesen »Resignation, Baby
Das Dekolleté der neunziger Jahre, hat Wolfgang Joop gesagt, ist der Bauchnabel. Das Dekolleté der jüngsten Blumfeld-Scheibe ist ein Stück von Hanns Dieter Hüsch. Es heißt ‘Abendlied’ und ist der letzte der insgesamt neun Songs der CD ‘Testament der Angst’.
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