Tausend Jahre Kulturgeschichte
Seit dem 17. März und noch bis zum 6. Juni 2010 sind im Martin-Gropius-Bau mehr als 200 Meisterwerke aus der Sammlung des Aga Khan zu sehen. Diese Sammlung gilt als eine der größten und wertvollsten Sammlungen islamischer Kunst und bildet als Quintessenz den Kern der Ausstellung, die ab 2013 im zukünftigen neuen Aga Khan Museum in Toronto beheimatet sein wird, das von dem renommierten japanischen Architekten Fumihiko Maki entworfen wurde.
Lesen »„Deutsch war nicht die Sprache der Nazis. Es war meine Sprache.“
Erinnerungen werden vor allem über die gesprochene und geschriebene Sprache übermittelt. In der Edition Zeugen einer Zeit ist nun vom Verein Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden eine Doppel-CD erschienen, auf der Edgar Hilsenrath aus seinem Leben erzählt.
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Die Kämpfe der Philosophen
„Das Zeitlose ist das Unwahre“, geschichtliches Wissen kennt keine Ewigkeit, so lautet die zugespitzte Prämisse, es untersucht, wie Gruppen und Einzelne sich in prekären Situationen orientieren. Es jagt nicht nach dem Überzeitlichen, wie dies die Philosophie des Abendlandes, zumindest seit ihrem Aufkommen im antiken Griechenland überwiegend getan hat.
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Auf eine Prise Niacin aus Hamburg
S:U:M – das sind die drei Musiker Sigi Dresen, Klavier und Rhodes piano, Arnd Geise, elektrischer Bass, und Niels-Henrik Heinsohn, Schlagzeug. Eben hat dieses Trio seine Debut-CD „flow“ vorgelegt, und wie man dem booklet der CD entnehmen kann, ist die Triebfeder dieser Formation die Freiheit der musikalischen Kommunikation und Weiterentwicklung der Musik.
Lesen »Leif Trenkler - Hula-Hoop
Hula-Hoop, das ist Hawaii in Brooklyn, das sind Kornblumen auf dem Mond. Der deutsche Künstler Leif Trenkler hat einen populären Plastikreifen als Titel für seine Ausstellung in Istanbul gewählt. Ein zentrales Werk der Ausstellung zeigt die Reifen, die das polynesische Wort „Hula“ für Tanz im Namen führen, in einer konsequenten bildnerischen Inszenierung.
Lesen »Notizen eines Kerzenhändlers - Folge 44
Wenn wir unser Geld für Mikrokredite zur Verfügung stellen, helfen wir anderen, etwas aufzubauen. Zugleich bauen wir damit das Finanzsystem um, wir stellen etwas umsonst zur Verfügung, das uns sonst einen Ertrag versprochen hätte (Ein Ertrag, den uns die Banken versprechen). Es wird allerdings nicht wie das Schiff des Theseus nach dem Umbau seine übliche Form bewahren, sondern bereits eine Form haben, die es erlaubt, auf hoher See zu überleben und zugleich an dem Gefährt zu bauen, auf dem man sich befindet, es fahrend den Bedingungen der Krise laufend anzupassen.
Lesen »Melancholie und Vitalität
Am 6. April dieses Jahres starb Hans Sünderhauf. Wir, seine Freunde und Verwandten, können das Fest zu seinem 80. Geburtstag am 22. Mai nurmehr ohne ihn feiern. Hans Sünderhauf ist tot. Nachdem er sich von einer Bronchitis erholt und es zunächst den Anschein gehabt hatte, dass er auf dem Weg der Besserung sei, ist er am Morgen des 6. April entschlafen, und es bleibt wohl bei jedem von uns der Gedanke zurück, eine Gelegenheit versäumt, ihn nicht noch einmal vor seinem Tod, ja, ihn nicht oft genug aufgesucht, gesehen und gesprochen zu haben.
Lesen »KABUKI
Kabuki, eine großangelegte Comicserie des Amerikaners David Mack, ragt mit einer großen, souverän verwalteten Stilvielfalt zwischen s/w-Zeichnung, Pastellmalerei, Grafik-Design, Collage und Kalligrafie und einer komplexen Story meilenweit aus dem Gros der Kioskcomics heraus.
Lesen »Bob Dylan - Real Moments
Nach wie vor halte ich an der Auffassung fest, dass Kunst etwas Überzeitliches an sich haben muss. Daher freut es mich, wenn Twens der Handygeneration von diesen Schwarz-Weiß-Aufnahmen ebenso ergriffen werden wie ich. Wo und wann Barry Feinstein den Blick für gewisse Dinge entwickelt hat, sei irrelevant, schreibt Bon Neuwirth in seinem Vorwort. Jedenfalls nicht in...
Lesen »Eine ganz eigene Welt
Wie so oft im Leben haben Fantasie und Wirklichkeit zwar auch in der Welt der Comics irgendwie miteinander zu tun. Aber nicht ganz viel. Der Alltag der Zeichner und der ihrer Helden könnten nicht unterschiedlicher sein. Ein Besuch in der Comicschule und –schmiede „World of Comics“ bringt den Betrachter wieder auf den Boden zurück.
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