Louise Bourgeois

Das achte Feld

Körper, besonders der menschliche Körper und die damit verbundene Frage nach der eigenen Identität, die Frage dessen, was männlich und was weiblich ist, war schon immer und ist nach wie vor ein wichtiges und zentrales Thema unserer Gesellschaft und somit auch in der Kunst.

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Led Zeppelin

Keith Shadwick: Led Zeppelin

Der Verfasser der jetzt vorliegenden, überaus sorgfältig erarbeiteten Led Zeppelin Chronik, Keith Shadwick, hat bereits eine Jimi Hendrix Monographie geschrieben und mit der Biographie Bill Evans - Everything Happens To Me sowie mit dem Guinness Book Of Classical Composers klargestellt, daß es sich bei ihm nicht bloß um einen Gitarren- resp. Gitarristen-Afficionado handelt, sondern daß er sich auch im Jazz und in der Klassischen Musik bestens auskennt. Mit seiner Materialfülle und seinem Detailreichtum setzt das Buch von Shadwick neue Maßstäbe.

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Theorie der Unbildung

Theorie der Unbildung.
Die Irrtümer der Wissensgesellschaft

Wer im Millionärsspiel gewinnt, weiss nicht mehr als der Durchschnittsbürger. Wissen lässt sich nicht managen. Gleichschaltung der Studienpläne schafft keine neuen Erkenntnisse. PISA, Bologna und der Evaluationswahn erhöhen das intellektuelle Niveau nicht. Reformen um der Reformen willen sind eine gigantische Verschleuderung geistiger und finanzieller Ressourcen.

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Journal für Kunst Sex und Mathematik

Journal für Kunst, Sex und Mathematik

Sex, darüber zu sprechen, wertet sozial ab. Mathematik als Gegenstand der Auseinandersetzung zu wählen, ja, das gilt etwas. Dass Kunst noch möglich ist, das sie ein Vermögen in der Auseinandersetzung mit Mathematik und Sex entwickelt, dass ist ein Anlass für...

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Werte

Werte. Von Plato bis Pop - Alles, was uns verbindet

Wenn rundherum auf die Europäer herumgehackt wird und diese sich intellektuell noch selbst zerfleischen, gibt Prange den Optimisten einen ganzen Chor an Stimmen. Statt zu jammern und verzweifelt den Wertehorizont abzusuchen, lohnt es sich, das Bestehende zu sichten. Das ist zwar nicht unbedingt medientauglich, aber sympathischer. Denn es rückt die Verantwortung wieder...

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Kerzenhändler

Notizen eines Kerzenhändlers - Folge 39

Zeich ist derzeit sehr präsent in Kerz` Geschäft. Er hat gestern eine Marmorsäule bei Kerz abgestellt. Das ist seine Weise, einen Konflikt mit seiner Freundin zu lösen. Der Konflikt hat sich an etwas so Kompliziertem, wie der Haltung moderner Frauen zur Eucharistie entfacht, schwelte jedoch schon länger zwischen den beiden. Was Kerz nicht wundert, den Zeich oft in unangenehme Zustände versetzt und dann allein lässt. Wie muss es da erst Zeichs Lebenspartnerin ergehen? Kerz sieht häufig zu der abgestellten Säule hin. Er meint...

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Neues Testament

Begleiter durch das Neue Testament

Das Buch richtet sich weniger an Theologen, durch deren Adern exegetisches Blut fliesst, sondern an alle Bibelinteressierten ohne fundamentalistische Bekehrungsabsichten. Daher werden in der Einleitung erst die Lesebrillen geschliffen und gerichtet. Schliesslich gibt es noch immer

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Der Tod bedeutet garnichts

Der Tod bedeutet gar nichts

Wie ratlos unsere kluge Gesellschaft in den wesentlichen Fragen des Lebens ist, zeigt sich, wenn ein Leben zu Ende geht. Was sagen wir einem Menschen in der Verzweiflung eines unendlichen Verlustes? Braucht es überhaupt Worte? Und wenn ja, welche? Am besten ist wohl

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Karl Friedrich Schinkel

Kunstwerke, aus Schmutz gefertigt

Auslösendes Moment für den Wunsch des Schülers Karl Friedrich Schinkel, Architekt zu werden, war der Besuch einer Ausstellung mit Architekturzeichnungen von Friedrich Gilly. Nach dem Besuch des Gymnasiums zum Grauen Kloster studierte Schinkel an der Berliner Bauakademie von 1799 bis 1802 Architektur und wurde Schüler und Freund des Architekten Friedrich Gilly. 1803 unternahm Schinkel eine Italienreise, die ihn u. a. nach Rom führte und in deren Verlauf er Wilhelm von Humboldt kennenlernte.

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Jedermann

Jedermann

"Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst", heisst es im Talmud. "Fälle kein Urteil über dieses Buch, wenn du dich nicht mit deiner eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzten willst", kam mir in den Sinn. Philip Roth hat ein Buch über das Sterben geschrieben, das so leicht, direkt und tief ist, wie ich wenige kenne. Nur Autoren seiner Klasse können es wagen, das Jedermann-Motiv neu zu gestalten. So wie es seinem Namensvetter Joseph Roth gelungen ist, den Hiob in unsere Zeit zu übertragen, schafft es Philip Roth mit der Figur des Jedermann.

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